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More og Romsdal: Norwegen-Urlaub 2008
#1
Hallo Forumsgemeinde, endlich komme ich mal nach langer Zeit dazu meinen Bericht über den diesjährigen Angelurlaub in Mittelnorwegen in der Region More og Romsdal am Batnfjord zu schreiben.

Wegen beruflichen Unklarheiten und einem Festplattencrash hat das ganze ein bischen länger gedauert, tut mir leid euch warten zu lassen. Ich habe leider noch nicht alle Bilder der Mitfahrer, aber ich kann die dann ja noch nachreichen.


Norwegen 2008: der Bericht


Am 8. August 2008 um 11 Uhr morgends war es endlich soweit. Nach 2-jähriger Abstinenz ging es für mich endlich wieder nach Norwegen in den Urlaub.
Hauptsächlich um zu angeln. So hatte ich im vornherein schon einige Infos gesammelt und ich war ja schon vor 2 Jahren im gleichen Haus und wir haben relativ gut gefangen gehabt.

Hoch in den Norden ging es mit dem orangenen VW-Bus unserer Nachbarn.
Dass heißt, unsere Nachbarfamilie (4 leute) meine Schwester und ich.
Unsere Eltern waren zu dem Zeitpunkt schon eine Woche oben in Norwegen zum wandern und würden in der 2. Woche zu uns stoßen. Außerdem hatten unsere Nachbarn noch Verwandte in Norwegen die eine Woche bei uns im wohnen.

Nun zur Fahrt:
Die Fahrt war seeehr lang und relativ ätzend. Um 11 Uhr morgends in Freiburg losgefahren, abends um 23 Uhr in Norddeutschland angekommen und von dort über 2 kleine Fährfahrten nach Dänemark. Dann durch Dänemark durchgefahren und über die Grenze nach Schweden, und dass alles ohne längere Pausen mitten durch die Nacht. um 4 Uhr etwa in Schweden gewesen und hoch Richtung norwegische Grenze und dann nach Oslo. Mittags um 13 Uhr etwa in Oslo gewesen und dann quer durch Südnorwegen bis wir dann endlich abends um 19 Uhr an unserem Haus am Batnfjord ankamen. Größere städte im umkreis sind etwa Alesund oder Trondheim. Wobei wir in einem einsam gelegenen ehemaligen Bauernhaus wohnten und zur nächsten Einkaufsmöglichkeit waren es 4 km.
Also ein Haus mitten in der Landschaft mit nur 2 Nachbarhäusern.

Ankunft:
Also am 9. August um 19 Uhr abends angekommen, nach 32 Stunden autofahrt ohne größeren Pausen. Erstmal alles ausgeladen, Haus und Umgebung hatte sich nicht verändert. Außer dass auf der Wieso zwischen Haus und Bootssteg dieses Jahr keine Kühe mehr weideten ( jippieh)

Dann um 22 Uhr waren wir fertig mit ausladen und hatten gegessen und da die Sonne in Norwegen um diese Jahreszeit sehr spät untergeht und es noch lang hell ist, und wir alle heiß auf angeln waren machten wir gleich noch eine kleine Ausfahrt mit dem Boot.
[Bild: norwegen1.jpg]
Aber obwohl wir die Stellen von letztem Mal gut kannten wollte nicht so recht etwas beissen.
Doch kurz bevor wir wieder heimfuhren hatte ich doch noch einen Biss und konnte diesen schönen Dorsch landen:
[Bild: norwegen2.jpg]

Dass war es dann auch und wir kehrten heim, denn es war ja auch schon fast 12 uhr nachts. Die leckeren Dorschfilets haben wir natürlich noch schnell angebraten und vernichtet und gingen um 1 Uhr nachts erst ins Bett (und das am Anreisetag nach 32 stunden Fahrt). Mann hab ich gut geschlafen.

Die Umgebung
[Bild: Norwegen3.jpg]

Unser Fjord von oben (bei einer Wanderung auf den Berg) Wir wohnten links bei der kleinen Landzunge, bzw dass war unsere Bucht

[Bild: Norwegen4.jpg]

Blick vom Haus aus auf unsere Bucht, mit ehemaliger Kuhweide, Holzbadestampfer und rechts der Steg

[Bild: norwegen5.jpg]

Blick vom Steg auf unser Haus, links der Bootsschuppen, das weiße Haus war unser Wohnhaus, das rote ist der Alte Bauernhofsschuppen und vorne der Badestampfer ( beheizbarer kleiner Pool zum reinsitzen)

[Bild: norwegen6.jpg]

hier noch einmal der Badestampfer von oben. Er wurde jeden tag geheizt und die Wassertemperatur war zwischen 35 und 42°.
Es war herrlich abends wenn es schon dunkel wurde und kälter im heißen Badestampfer zu sitzen mit einem kühlen Bier und herrlichem Fjordblick.

[Bild: norwegen7.jpg]

unser Steg mit unserem Boot mit 9 PS Außenborder. Verlässlich und groß genug für 5 Personen. Wir hatten noch ein kleines rotes Ruderboot, aber mit dem haben wir uns nicht aus unsrer Bucht rausgetraut.

EDIT: Link vorläufig entfernt

hier noch die Seekarte vom Batnfjord, unser Haus und unsere Bucht ist bei Vorpa und wir angelten meist rechts von unserer Bucht bei den Tiefenlinien zwischen 30 und 180 metern. Gegenüber (rot eingezeichnet) war eine Schwimmbrücke und dort haben oft Angler von der brücke gefischt und man hat oft Boote gesehen und wir waren auch 4 mal dort angeln, doch dazu später mehr.

[Bild: norwegen9.jpg]

hier noch mal der Blick direkt vom Haus aus über den Fjord. Natürlich war die Deutschlandfahne wieder mit dabei Wink und auf halbmast.
So tolles Wetter wie an diesem Tag war es leider nicht immer.
so weiter gehts:

( man darf ja nicht mehr als 10 Bilder in einen Beitrag setzen, daher mehrer Posts, von mir. Ist auch besser so falls mal was schiefgeht, hab keine Lust alles noch einmal zu schreiben. )


das Angeln:

Wir hatten zuhause ausgemacht dass derjenige mit dem Größten Fisch einen kleinen Pokal bekommt, also ein kleiner Ansporn.
Die Pokalführung hab ich am Anreisetag ja gleich übernommen mit meinem Dorsch, und konnte diesen am nächsten tag mit einem minimal größeren Dorsch von 2,0 kg und 60 cm gleich überbieten.

[Bild: norwegen10.jpg]
Doch ich wurde schnell abgelöst durch einen schönen Pollack von 2,2 kg und 61 cm

und ein paar Tage später von diesem Schönen Dorsch:
[Bild: norwegen11.jpg]

3,4 kg und 71 cm.

Das angeln war relativ mühselig und meine relativ hohen Erwartungen wurden enttäuscht. Ohne viel Norwegen-know How hatten wir vor 2 Jahren viel besser gefangen, vor allem was die Menge betrifft.
Und nun fast nichts. Die großen Pokalfische waren die Ausnahme, ansonsten gingen nur wenige Fische aus der Kinderstube an die Angel.
--> es fehlten vor allem die Makrelen und auch die Köhlerschwärme.
In den ersten eineinhalb Wochen der 2 Wochen Norwegenurlaub haben wir nur eine einzige Makrele gefangen (bzw ich ^^)
Und nur ganz selten mal einen kleinen Köhler/ Seelachs. Vor 2 Jahren hatte man die Makrelen überall zu genüge angetroffen und auch Köhler in mittlerer Größe haben eigentlich immer gebissen... und dieses Jahr nichts und dass obwohl großer Investitionen in Köder, Gerät und Montagen und viel angelesenem Wissen.

Auch was die Artenvielfalt anbelangte war außer Dorsch, Köhler und Pollack nicht viel los.

[Bild: norwegen12.jpg]

dieser kleine Rotbarsch war daher eine angenehme Abwechslung.

Genau wie vor 2 Jahren haben wir uns wieder Krebsreusen geholt und diese mit Fischabfällen in unserer Bucht über Nacht versenkt.
(Dürfen nur Einheimische, wie gut dass die norw. Verwandten bei uns wohnten)

Am nächsten Morgen gab es dann immer eine Überraschung beim einholen der Reusen. Wieviele Taschenkrebse haben diesmal den Weg in den Kochtopf gefunden? ^^

[Bild: norwegen13.jpg]

Vor 2 Jahren hatten wir nur eine Reuse, in der waren dafür auch oft bis zu 10 der großen Krebse, dieses Jahr hatten wir 3 Stück aber es waren nie mehr als 4 Krebse in einer Falle. Aber das waren trotzdem genügend und mit viel Arbeit verbunden. Kochen und Schalen knacken und das leckere Fleisch aus den Scheren puhlen.

[Bild: norwegen14.jpg]
jaja die schauen schon gefährlich aus

[Bild: norwegen15.jpg]

Aber man konnte viel Spaß mit den Krebsen haben, so wollte doch der Taschenkrebs mich mit meinem eigenen Messer attackieren Winknudge

Nachdem ich nach den Anfangsdorschen anglerisch nicht so erfolgreich war, hatte ich nach etwa einer knappen Woche das Glück diesen Gesellen an den Haken zu bekommen:

[Bild: norwegen16.jpg]

mein erster Plattfisch, und dass auf einen 100 gr Bergmann Pilker ohne Fetzenköder oder sonstiges.

[Bild: norwegen17.jpg]

der stolze Fänger. Meines Wissens nach eine Kliesche, und zwar keine so kleine. War ausgesprochen lecker (in Butter angebraten)
hier mal der etwas bessere Fang nach einem Wetterumschwung.
Die erste Woche war es nämlich relativ schönes Wetter, fast Badewetter.
Dann war es für ein paar Tage etwas windiger und bewölkter und regnerischer.

[Bild: norwegen18.jpg]

bunte Mischung


Ich konnte auch noch diverse kleineren Fische fangen doch der Rekorddorsch von 3,4 kg blieb unantastbar und ich hatte die Hoffnungen schon fast aufgegeben. Unter anderem konnte ich diesen Gesellen überlisten:

[Bild: norwegen19.jpg]

er machte seinem Namen alle Ehren und knurrte im Boot ein paar mal, ein roter Knurrhahn!

Nach einer Woche mit sehr mäßigem anglerischen Erfolg ( aber immer noch deutlich besser als in deutschland im Süßwasser^^)
entschlossen wir uns mit unserem kleinen Tuckerboot mal den Fjord zu durchqueren um an der Ponton-Brücke zu angeln. Denn man sieht immer ein paar Angler von der Brücke aus angeln und manchmal 1 bis 5 Boote unter der Brücke. Da ich auch im Internet davon gelesen hatte und dass immer wieder dort Kühler bis 10 Kilo gefangen werden, war das Interesse geweckt und wir fuhren an einem schönen Nachmittag zur Brücke. Die Fahrt dauerte ganze 20 Minuten und ich war recht froh dass der Motor hielt und wir nicht zurückrudern mussten. Siehe roter Strich auf der Seekarte. Beim roten Punkt haben wir meist geangelt.

[Bild: norwegen20.jpg]

Da es dort bis zu 323 Metern tief ist, ist klar dass dort nur eine Schwimmbrücke mit schwimmbetonpfeilern gebaut werden konnte.
Und da es so dermaßen tief ist konnte man das Grundangeln vergessen und die Devise lautete Köhlerfischen. Den Pilker bis etwa 150 metern absinken lassen und wieder hochholen, bis einer anbeisst. Da ich im internet was von Speedpilken gelesen hatte, ließ ich prompt mal 300 meter Schnur ab und kurbelte so schnell hoch wie es ging. Bei 100 metern musste ich eine Pause einlegen, da es mords anstrengend war. Dann weitergekurbelt und auf etwa 80 metern schlug es dann ein! Knallharter Biss auf 80 metern und meine Arme taten vom hochkurbeln schon weh. Trotz schmerzender Arme musste ich zusehen wie der Fisch erstmal wieder 70 meter Schnur von meiner Rolle zog und erst ab etwa 150 m konnte ich wieder Schnur zurückgewinnen.
Ich hatte mich für die leichtere Ausrüstung entschieden, Rute bis 150 gr Wurfgewicht, da ich mehr Drillspaß erleben wollte, dass hatte ich davon!
Der Fisch zog immer wieder Schnur von der Rolle, die ich dann wieder zurück erkämpfen musste. Dann nach etwa 10 minuten bekam ich die Oberhand und konnte den Fisch langsam nach oben pumpen wobei er immer wieder sich zur Wehr setzte. Mir war klar, dass das mein bisher größter Fisch im Leben sein würde und ich betete, dass alle Knoten halten würden und der Fisch auch nicht ausschlietzen würde.
Die Gebete halfen. Als der Fisch endlich an die Oberfläche kam und ich die Ausmaße erkannte war ich wie in trance.
Der Fisch wurde perfekt gegafft und ins Boot geholt. NEW RECORD!

[Bild: norwegen22.jpg]

Sowohl für mich persönlich als auch für die Pokalliste Wink

[Bild: norwegen23.jpg]

Gigantischer Fisch oder? 6,5 kg und 90cm. Nach dem Drill musste ich erstmal pausieren und übergab meine Angel meiner Schwester.

doch der Wahnsinn ging weiter. In nur 10 Minuten hatten wir 4 weitere Bisse wobei wir 2 Köhler erfolgreich landen konnten. Wir waren wohl mitten im Schwarm.

[Bild: norwegen25.jpg]

Die anderen Köhler hatten 4,6 und 3,6 kg. Beides auch tolle Fische wobei sie leider an meinen Rekordfisch nicht drankahmen^^

Übrigends ging mein Köhler gar nicht an meinen Pilker sondern an meinen einzigen Beifänger, ein roter MAkk. Die anderen 2 bissen auf Pilker und auf Makk. Der kleinere Köhler wurde vom 8 jährigen Norweger gefangen der eine leichte Spinnrute mit 80 meter Schnur hatte wobei der Fisch bei etwa 75 metern gebissen hatte. Ein Glück dass dieser keine größere Flucht unternohmen hatte. Die Spitze der Angel brach übrigends während des Drills ^^

Die Köhler waren übrigends Heringen hinterher, so fanden wir beim ausnehmen noch einige dieser Fischlein:

[Bild: norwegen24.jpg]
Eat- Sleep- Go Fishing!
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#2
Das Wetter war in den 2 Wochen relativ wechselhaft, wobei man sich nicht beklagen konnte. Wir konnten nur an einem einzigen Tag nicht raus aufs Meer wegen zu schlechtem Wetter. Geregnet hat es wenn dann meistends nur abends oder nachts für ein paar Stunden. Aber es war leider eher Pulliwetter als t-shirtwetter.
Dennoch konnten wir fast jeden Abend draußen auf der Holzveranda mit Dach sitzen und Sonnenuntergänge wie diesen genießen:

[Bild: norwegen26.jpg]


Eine halbe Woche vor Abreise war es dann endlich soweit. Bei einer kleinen schlepptour konnte ich mit leichtem Gerät endlich Makrelen fangen.
Die Makrelen kamen zu diesem Zeitpunkt glaube ich erst in den Fjord. Sie waren dicht am Ufer und jagten dort vereinzelt. Ich konnte sie mit einem tasmanischen Teufel ( kleiner Schleppköder aus Norwegen) überlisten.
Dazu noch dieser schöne Pollack:

[Bild: norwegen27.jpg]

[Bild: norwegen28.jpg]

hier sieht man den tasmanischen Teufel auf der obersten Makrele.

Durch die Makrelenfänge hatten wir dann endlich auch Naturköder zum Naturköderfischen (auf Reker/shrimps) hat nichts gebissen gehabt.

So fingen wir endlich auch mal etwas mit unseren Naturködermontagen.
Und was für eine Artenvielfalt gleich!

[Bild: norwegen29.jpg]

kleiner Leng von mir auf Makrele mit Tintenfisch garniert.

[Bild: norwegen30.jpg]

auch alles von mir gefangen Winknudge

[Bild: norwegen31.jpg]

und schließlich noch ein Leng meines Nachbars und eine Kliesche die sich meinen großen Cirle Hook Haken einverleibt hat!

Besonders gefreut hat mich, dass mein kleines Handgaff, dass ich vor Jahren mal aus langeweile gebaut hatte zum ersten mal zum Einsatz kam und sich absolut bewährt hat! Tolles Gerät.

[Bild: norwegen32.jpg]

Auch die nicht angelnden Urlauber waren erfolgreich und sammelten sehr viele Heidelbeeren und Preiselbeeren und auch viele Pilze:

[Bild: norwegen33.jpg]

Es gab auch jeden Tag Nachtisch, etwa Crepes mit Heidelbeeren, vanilleeis und Vanillesoße mmmmmmmmmmmmhhhmmm
Am letzten Tag ging es dann Makrelenmäßig richtig ab.
Mein Vater fischte früh morgends von unserer Landzunge aus mit Blinker und fing diesen Eimer voll Fische:

[Bild: norwegen35.jpg]

Makrelen, Köhler, Hornhecht und

[Bild: norwegen34.jpg]

diesen kleinen Salmoniden. laut Norwegen Anglerforum ein Hybride aus Lachs und Meerforelle.

Wir die später aufgestanden sind angelten dann auch noch von der Landzunge aus mit kleinen Blinkern und konnten in Kürzester Zeit über 40 Makrelen fangen. Ich fing auch noch einen kleinen Salmoniden den ich natürlich wieder releaste. Ein weiterer Hornhecht ging bei der Landung verloren. Aber endlich waren die Makrelen da und sogar bis zu unserer Landzunge gekommen. Denn wir hatten es die Tage davor dort schon erfolglos probiert gehabt.

Makrelen sind einfach wunderschöne Fische. Auch direkt vom kleinen Steg in unserer Bucht habe ich problemlos welche fangen könnnen.

[Bild: norwegen36.jpg]

Ich glaube wenn wir 2 Wochen später dort hingefahren wären hätten wir viel besser gefangen. Aber es war auch so schön. Wir waren übrigends noch 4 Mal bei der Ponton-Brücke, konnten aber nur einmal noch 2 schöne Köhler fangen von 4,2 kg und 5,4 kg. Also knapp an meinem Rekordfisch vorbei. Danach ging an der Brücke überhaupt nichts mehr, vl waren wir auch zur falschen Tidezeit dort, keine Ahnung. Aber wir hatten ja genug Fisch, zuviel zum essen und es gab fast jeden Tag fisch.

Den Pokal des größten Fisches im urlaub in Norwegen 2008 hab dann ich feierlich überreicht bekommen (Bilder folgen noch) und so ging es dann auch schon dem Ende zu.

Hier noch Bilder von einem der Ausflügen ins Umland:

[Bild: norwegen37.jpg]

herrlicher Süßwassersee, eine halbe Stunde dort gespinnt, leider nichts gefangen.

[Bild: norwegen38.jpg]

der obligatorische Elch, leider nur ein Jungtier und aus der Ferne fotografiert aber immerhin endlich mal einen gesehen!

Das war es dann auch schon, Am Abend gepackt und am 23. August um 6 uhr morgends losgefahren und dem gelobten Land den Rücken gekehrt.
Am Sonntag den 24. kamen wir dann mittags endlich wieder in Freiburg an, diesmal Schweden ausgelassen und per Fähre von Norwegen nach Dänemark und von dort nach Freiburg gefahren.

Ein toller Urlaub mit einem neuen personal best für mich!
Leider hat das Naturköderfischen auf die Monster der Tiefe nicht ganz so funktioniert wie ich wollte, aber das kann ja noch werden!

Norwegen, ich komme wieder

PS: irgendwann werden noch mehr Bilder nachgereicht wenn ich sie endlich bekomme!
Eat- Sleep- Go Fishing!
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#3
Hallo Johannes,

willkommen zurück im Vaterland!
Einen klasse Bericht hast Du da abgeliefert, gespickt mit tollen Bildern!
Da ich selbst auch schon in Norwegen war und das Land und die Verhältnisse dort kenne, konnte ich Deine Erlebnise regelrecht miterleben!
Ich muß da auch mal wieder hin, unbedingt!
Danke fürs "Maulwässrigmachen"! Adios

Gruß Martin
Wenn ich ne´n (Schluch-) See seh, brauch ich kein Meer mehr!
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#4
danke Martin!


ich habe noch etwas kleines vergessen und zwar die Artenliste:

Gefangen haben wir folgende Fischarten:

Dorsch, Köhler, Pollack, Lippfische, Makrele, Rotbarsch, franzosendorsch, Kliesche, Knurrhahn, Schellfisch, Leng, Lachs/Mefo-Hybrid, Hornhecht
Eat- Sleep- Go Fishing!
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#5
Hoi joi oi... bei dem Bericht hat es sich mal wieder gezeigt! Es lohnt sich, für Qualität auch mal ein bisschen zu warten...Ylsuper
catch the carp with...

[Bild: banner-cc.jpg]
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#6
Hallo Hannes,

wirklich ein Top Bericht! Machte echt Spaß zu lesen.

Mich würde noch interessieren, wie ihr geangelt habt, habt ihr nur mit Pilker und Beifänger gefischt, oder auch mit Naturködern?

Gruß Andi
Miteinander diskutieren ist besser, als gegeneinander.
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#7
Hi Fischer,

also wir haben doch die meiste Zeit gepilkt und das meist mit einem Beifänger
(meist Gummimakk). Auf Paternoster hat auch nichts gebissen gehabt.

Ich habe auch ein bischen mit neuen Ködern herumexperimentiert, aber erfolglos (Giant Jighead, großer Twister)

Auf Naturködermontagen haben wir erst etwas gefangen als die Makrelen kamen. Siehe die Bilder mit den Lengs, da sieht man auch den Haken mit Octopus. Zuvor hatten wir es mangels Makrelen mit Shrimps, Köhlerfetzen und
anderen Fischfetzen erfolglos probiert.

Ansonsten haben wir abends oft noch mit Blinkern und Wobblern vom ufer gespinnfischt. War aber auch erst erfolgreich als die Makrelen kamen.
Hab davor mal ein paar kleinere Dorsche auf Illex Wobbler gefangen, war auch recht spaßig.
Eat- Sleep- Go Fishing!
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