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ohne angelschein
#11
Hallo Steve,

ich bin weder Jurist noch kenne ich mich in den Fischereigesetzen aller Bundesländer aus, denn das ist selbst bei einem einzigen schon nicht einfachWink
Soweit ich informiert bin, ist es aber so, dass man auch in Put&Take-Anlagen einen Fischereischein bzw. ein dem Landesrecht entsprechendes Äquivalent braucht ("Touristenangelschein" in Mecklenburg-Vorpommern, Fischereiabgabenmarke als Friedfischangler in Brandenburg usw. ...). Die Betreiber solcher Anlagen fragen natürlich nicht immer nach einer Bescheinigung, sie sind ja auch froh dass jemand kommt und zahlt. Die andere Ursache ist evtl. auch das Hausrecht. Der Kontrolleur müsste auf das Grundstück, um zu kontrollieren. Meines Wissens nach, bräuchte er dazu jedoch die Einwilligung des Eigentümers... Wie gesagt, das ist aus meiner Sicht nicht ganz eindeutig zu beantworten, auch wegen der vielen Regelungen im Landesrecht. Eine ganz interessante Aussage zum Thema Fischwilderei habe ich noch bei Wikipedia gefunden (Link: http://de.wikipedia.org/wiki/Fischwilderei). In diesem Artikel wird folgendes behauptet:
Zitat:Die Fischwilderei trifft nur auf Fische in Gewässern zu, die herrenlos sind. Bei Privatgewässern und Teichen handelt es sich bei dem unerlaubten Fang von Fischen nicht um Fischwilderei, sondern um Diebstahl nach § 242 StGB. Die Tathandlung ist nicht allein gegen Fische gerichtet. Fische im Sinne des Fischereirechts sind auch Neunaugen, Krebse und Muscheln, in einigen Bundesländern auch Fischnährtiere. Wer unter der Fischwilderei gefangene Fische ankauft und weiterveräußert, macht sich der Hehlerei nach § 259 StGB strafbar.
Wenn das so stimmt, dann wäre das auch ganz interessant in diesem Zusammenhang. Die Fische im Angelteich gehören ja dem Betreiber/Besitzer/Eigentümer, der die Mitnahme von Fischen in diesem Falle erlaubt bzw. diese sogar verkauft....

Gruß
Wassermann
Gruß
Wassermann

Miteinander diskutieren ist besser, als gegeneinander.
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#12
hallo
unter 1000 qm braucht man keine angelkarte,nur der besitzer oder der betreiber braucht einen fähigungsnachweis,das er das gewässer bewirtschaften kann und er kann anderen das fischen erlauben(zb. forellenpuffs)
gruß jim
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#13
(30.11.2009, 09:20)cityliner schrieb: hallo
unter 1000 qm braucht man keine angelkarte,nur der besitzer oder der betreiber braucht einen fähigungsnachweis,das er das gewässer bewirtschaften kann und er kann anderen das fischen erlauben(zb. forellenpuffs)
gruß jim

Hallo cityliner,

bei solchen Aussagen wäre immer auch eine Quellenangabe schön, so dass man nachvollziehen kann, auf welcher Grundlage die Aussage basiert.

So wenig ich deine Aussage nachvollziehen oder nachprüfen kann, so wenig kann ich mir vorstellen, dass die Regelung in allen Bundesländern gleich ist. Fischereirecht ist Landessache. Vieles ist harmonisiert, sehr vieles aber auch nicht.

P.S.: Bitte auf die Rechtschreibung und die Grammatik achten! Dazu gehört auch die Groß- und Kleinschreibung.
Gruß
Wassermann

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#14
wird nicht mehr vorkommen
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#15
Also, ... eines vorweg. Einen "Angelschein" gibt es nicht.
Die richtige Bezeichnung ist "Fischereischein". Der Fischereischein wird von der zuständigen Gemeinde ausgestellt. Gegen eine entsprechende Gebühr kannst Du Dir einen Jahres- bzw. Fünf-Jahresschein ausstellen lassen. Voraussetzung hierfür ist allerdings das bestehen der Fischerprüfung. Grundsätzlicht gilt: KEIN ANGELN OHNE FISCHEREISCHEIN. Auch nicht am Forellenteich. Selbst wenn Du einen eigenen See, Teich oder wie auch immer besitzt, darfst Du dort NICHT ohne Fischeischein angeln. Es gibt nur ganz wenige Sonderregelungen. Z.B. in Mecklemburg Vorpommern. Dort kann man für 30 Tage einen Touristenfischereischen erwerben. Das geht aber auch nur, wenn man nicht in Mecklemburg Vorpommern wohnt. In Schleswig-Holstein und Brandenburg gibt es auch Sonderregelungen.
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#16
Hallo,

um die "Vollständigkeit halbwegs zu wahren": In Deutschland bedarf es in der Regel eines Fischereischeines und einer Fischereierlaubnis für das jeweilige Gewässer. Es gibt jedoch, wie oben schon angesprochen, Ausnahmen und Sonderregelungen auf Länderebene und auch auf kommunaler Ebene. So gibt es Bundesländer, in denen der Fischereischein für das Beangeln bestimmter Gewässer ausreicht. Es gibt auch z.B. den sog. Touristen-Fischereischein in Mecklenburg-Vorpommern oder das "Friedfischangeln ohne Fischereischeinpflicht" in Brandenburg (Nachweis der Fischereiabgabe und Erlaubnisschein sind jedoch erforderlich). Die Vorschriften und Regelungen für Angeln an privaten Forellenteichen sind auch nicht bundeseinheitlich, auch da gibt es Unterschiede. Unterschiede gibt es auch bei der Gültigkeit der Fischereischeine. Es gibt Bundesländer, in denen es den "Fischereischein auf Lebenszeit" gibt (teilw. auch unterschiedlich umgesetzt) und es gibt den zeitlich befristet gültigen Fischereischein (bis zu 10 Jahren).

Bei so vielen Unterschieden, gibt es eine Gemeinsamkeit: Ist man in Urlaub oder zu Besuch in einem anderen Bundesland, so wird der eigene Fischereischein dort anerkannt.

Informationen zu den einzelnen Regelungen und Gesetzen der Bundesländer findet man hier: http://www.portal-fischerei.de/index.php?id=1040
Gruß
Wassermann

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#17
Hallo
In Baden-Württemberg gilt bis 0,25 ha kann man ohne Schein fischen,nachzulesen immer im Geltungsbereich der jeweiligen Fischereigesetze eines Landes.
http://www.lfvbw.de/89.0.html
In Brandenburg sogar bis 0,5 ha ,klar kann es in den Bundesländern verschieden ausgelegt sein.Ich bin froh auf die Regelung in BW,da ein paar Fischer jedes Jahr mit Behinderten zum Fischen gehen an einen Forellenpuff,jetzt schon seit über 20 Jahren,was im Freien Gewässer nicht möglich wäre.Hier ein älterer Titel darüber:
http://www.gallus-hilfe.de/gallus_aktuel...asp?ID=817
Gruß Jim
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#18
Hallo Jim,

danke für die Quellen!
So kann jeder sicher sein, bzw. sich vergewissern, wie es in seinem Bundesland
geregelt ist.

Ich finde dies eine gute Regelung, nur so ist es für Interessierte und Neueinsteiger möglich,
einmal richtige Angelluft zu schnuppern.

Gruß Fisher
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#19
Ich grab das Thema jetzt mal aus da ich hier in Bayern nen schönen Forellensee gefunden hab der ausdrücklich damit wirbt, dass man bei ihm auch ohne Fischereischein fischen darf.

Zitat: An unserem Angelteich ist ganzjährig ein angeln auch ohne Angelschein möglich (geschlossenes Gewässer) und das Fanglimit beträgt 15 Fische pro Rute. Die Tagesangelkarte erlaubt den Fischfang mit einer Rute von 8.00 - 20.00 Uhr und kostet 25,-- €.

Auch auf Nachfrage meinerseits wurde das nochmal betont.

Quelle: http://www.gschwendtnermuehlweiher.de/
Angler Einfach besser fangen - Mit Individual-Hooking Angler
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#20
Hallo Individual-Hooking, (einen anderen Namen hast Du bisher nicht angegeben Toungue )

dem ist tatsächlich so!
In Bayern ist fischen in geschlossenen Gewässern ohne Fischereischein erlaubt, sofern der Eigentümer natürlich zustimmt.
So stehts zumindest im Bayerischen Fischereigesetz, und so kenne ich das auch noch aus meiner Zeit als ich in Bayern lebte.
Hier in BW brauchts aber den Fischereischein auch für geschlossene Gewässer, wobei ich mir aber nicht sicher bin ob da wirklich jeder kommerzielle Fischteich-Bertreiber darauf achtet?! Rolleyes

Gruß Martin
Wenn ich ne´n (Schluch-) See seh, brauch ich kein Meer mehr!
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