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Toter Köderfisch oder Spinnköder?
#1
Hallo alle zusammen
Ich will demnächstmal auf Zander gehen.
Wollt euch fragen, welchen Köder ihr erfolgreicher findet.
Ich hab die anderen Raubfischarten(Hecht,Barsch) schon auf beide Köderarten gefangen.
Welche Köder und welches Gewässer würdet ihr mir zum Zanderangeln empfehlen?
Worauf habt ihr am meisten gefangen?
Gruß Simon
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#2
Hallo shorty,

die Frage kann man nicht pauschal beantworten. An einigen Gewässern gehen Zander eher auf toten Köderfisch am Grund, an anderen auf eher aktive Köder, also Gummifisch oder eben auch toten Köderfisch am System. Ich persönlich habe gerade bei Zander noch nicht "den großen Durchbruch" geschafft. Die Exemplare waren bisher recht klein. Die meisten Zanderfreaks schwören aber auf Gummiköder.... Wobbler mittlerer Tauchtiefe sind auch mal ganz gut, gerade wenn die Zander einmal höher stehen. Ansonsten, gerade wenn es um Köder zum Twistern auf Zander geht, empfehle ich dir mal dieses Thema: http://forum.aa-anglerforum.de/grundauss...t-234.html

Gruß
Wassermann
Gruß
Wassermann

Miteinander diskutieren ist besser, als gegeneinander.
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#3
Hi!

Wenn du im See auf Zander angeln willst, bist du mit Köderfisch an einer Laufblei oder auch Posenmontage oft besser beraten. Die Stillwasserzander sind meist wesentlich vorsichtiger als die Fische im Fluss. Ich kenne diverse (stehende) Gewässer, wo so gut wie nie ein Zander auf Kunstköder gefangen wird. Mit Köderfisch fangen die Angler dort an guten Abenden hingegen manchmal zwei, drei Stachelritter. Heißt natürlich nicht, dass man im See keine Zander auf Kunstköder gefangen. Vorallem in sehr trüben Seen oder nachts stehen die Chancen teilweise ganz gut.
Anders sieht es im Fluss aus. Natürlich sind auch hier mit Köderfisch gute Fänge drin, aber auch mit Kunstköder kann man super fangen, teilweise auch mehr, dadurch dass man mobiler ist. Gummifische zwischen 8 und 12 cm sind ganz klar am empfehlenswertesten. Diese sollten Grundnah präsentiert werden. Der eine oder andere Abriss gehört dazu. In der Dämmerung und nachts sind auch Wobbler, die im Mittelwasser oder sogar oberflächennah laufen manchmal eine gute Wahl. Jedoch steigen die Zander nachts nicht immer zum Rauben richtung Oberfläche auf. Doch gerade wenn man mit Gummi keinen Biss bekommt, sollte man es unbedingt mal mit Wobbler versuchen. Ein paar konkrete Ködertipps. Sehr gute Gummifische sind die Kopytos Classic und River von Relax. Meine bewährtesten Zanderwobbler sind der Salmo Perch in 8 cm als Flachläufer und Mitteltiefläufer. Bei Köderfischen habe ich mit Ukelei und Plötze die besten Erfolge gehabt. Alle anderen Köfis gingen bei weitem nicht so gut.
Petri Heil wünscht Veit!

Und immer dran denken:
Nicht jeder Fisch muss in die Pfanne!
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#4
Hallo,

ich persönlich bevorzuge auch lieber den Ködefisch an einer einfachen Laufbleimontage.

Nicht nur, weil es fängt, sondern auch, weil es einfach schön gemütlich ist.

Ich denke mal, dass beide Angelarten ihre Fische fangen.

Beim Gummifischangeln suchst du den fisch aktiv, beim Köderfischangeln musst du darauf vertrauen, dass dich die Zander finden. Wenn man neu an einem Gewässer ist würde ich daher lieber zum Spinnfischen greifen. Wenn man die Stellen allerdings kennt und weis, dass die Zander hier vorbeiziehen ist das Köderfischangeln echt toll und fängig.

Gruß Fisher
Miteinander diskutieren ist besser, als gegeneinander.
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#5
Hi,

so wie Fisher schon geschrieben hat musst du beim Ansitzen mit Köderfisch entweder wissen wo sich dich Fische aufhalten oder eben hoffen das irgendwann mal einer vorbeikommt. Du kannst die Zander aber auch mit einem Futterkorb anlocken bzw. die kleinfische hinter denen die Räuber her sind. Die Montage ist recht Simpel ...einfach den Futterkorb auf die Hauptschnur - Gummiperle - Wirbel, dann ein ca.30 cm langes Vorfach je nach Gewässer zwecks Hechtgefahr auch ein feines Stahlvorfach und in die mitte ein Klemmblei das den Köfi (Auftreibend durch zb. Styropor) auf Positon hält.Ich verzichte auf Drilling und co da die Bisse meist Hammerhart kommen auserdem flutschen mir die meißten Fische eh aus der Hand023schild. Als Futter tut es Paniermehl oder jedes andere Fertigfutter.

Gruß Paul
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#6
Ich bin eher der "Hoffer". Köfi raus und warten bis der Zander vorbei kommt.
Habt ihr schonmal dieses Lockmittel verwendet, das man den Plötzen etc. noch einspritzen kann, dass diese Raubfische angelockt werden (zusätzlich zu dem eigentlichen Fischgeruch)?
catch the carp with...

[Bild: banner-cc.jpg]
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#7
@ swot
ja, ich habe auch von dem "Wunderzeug" gehört Big Grin ich wills in den somemrferien auch mal damit versuchen mit einer klienen spritze ein paar kammern mit lockmittel am fisch machen und hoffen das einer anbeißt Big Grin ( außerdem habe ich gehört das Fischöl sehr gut sein soll abgesehn von dem teuren secret lockstoffen und so). Aber jetzt bin ich meist am Kanal auf "Zanderjagt" mit Spinnrute und Gummifische. Damit habe ich gute erfahrungen gemacht und evrsuche es erstmal weiterhin damit.

gruß Flo
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#8
Hier wird viel davon gesprochen den KöFi beim Zander angeln auf Grund anzubieten.
Als erfahrener Karpfenangler habe ich dazu mal ein paar Fragen an Leute die sich mit dem Zanderfischen auskennen.
Wie genau sieht eure Montage aus?
Welche Größe des KöFi?
Vor allem wo befestigt ihr den Haken, dass der Zander ihn nicht gleich wieder ausspuckt?
Und wann setze ich dann den anschlag?
-
Also auf Grund mit Laufblei wird hier ja geschrieben, dazu würde ich dann meine elektrischen Bissazeigen anwenden.
Eure Erfahrung ist gefragt Big Grin ^^
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#9
Keiner da der da weiter helfen kann?
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#10
Hallo,

sorry, ich habe deine Frage total übersehen, nun möchte ich sie aber umso besser beantworten ;-)

Auf Zander und Aal vom Ufer fische ich folgendermaßen:

Hauptschnur, Durchlaufblei, Kunststoffperle, Wirbel und Vorfach mit Einzelhaken.

Ich halte die Montage so einfach wie möglich.

Den Köfi kannst du noch ein bisschen Anritzen, soll manchmal Wunder wirken.

Die Köfgröße ist nicht genormt, auf Zander und Aal nehme ich gerne Köfis zwischen 7 und 13cm. Kleiner und Größer geht natürlich auch ;-)
Wenn du viele Kleine Zander fangen solltest, würde ich die Köfigröße hochsetzen.

Den Haken führ ich durch de Schädelplatte des Köfis, dort hat er guten sitz.

Für gewöhnlich schwimmt ein Zander beim Biss immer 2 mal. Er nimmt den Köderfisch auf, schwimmt einige Meter, bleibt stehen um ihn zu drehen und schwimmt dann weiter. Man sagt, dass man beim 2. mal Weiterziehen anschlagen sollte.

Hoffe dir etwas geholfen zu haben, wenn du noch weitere Fragen hast immer her damit.
Die anderen werden hier sicher auch noch ihre Erfahrungen posten.

Gruß FisherAdios
Bei der Bisserkennung muss jeder selber wissen, was er bevorzugt.
Wichtig ist nur, dass der Fisch beim Biss keinen Widerstand spürt. Also Bügel auf ;-)
Miteinander diskutieren ist besser, als gegeneinander.
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