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Das war die Oder
#1
[attachment=182][attachment=183]Hallo Jünger,beim Stöbern in altem Bildmaterial hielt ich doch plötzlich diese tolle Erinnerung an die Oder vor achtzehn Jahren in Händen.Damals war ein Angeln in der Oder noch nicht geprägt von Bestimmungen ,Gängeleien ,Kontrollen und Verboten.Die Dammdurchfahrten waren frei und der Weg zum Eldorado riesiger Buhnenfelder offen.Unberührte Natur und nur ab und an der Grenzschutz der vom Boot aus winkte.Sehr interessant die vielen Lachen entlang der Oder,guter Hechtbestand und Schleien an Mass.Da wir ja in erster Linie Raubfischangler sind,war es eine wahre Freude so etwas gefunden zu haben.Zwei Tage Ansitz wurde dann auch belohnt,von einem Karpfen mit faßt dreißig Pfund,guten Aalen und einem Wels von 1,15cm blieb keiner Schneider.Zehn Jahre danach und verbunden mit dem großem Oderhochwasser hat sich dort so Einiges verändert.Über 80% ist jetzt Naturschutzgebiet,ein Befahren der Dammstraße nur mit Sondergenehmigung möglich.Innerhalb der Dämme fahren,strengstens verboten.Sicher,man hat auch Parkplätze für Angler eingerichtet,aber die sind dann auch verdammt weit weg vom Wasser.Für Spinnangler nicht von Bedeutung,für Nachtangler eher riskant,da hin und wieder mal ein Auto geknackt wurde.Heute sorgt auch der BGS für Unterhaltung,ob zu Land,zu Wasser und in der Luft,die richtige Ruhe kommt nicht mehr rein.SadManch Angler murrt über die Fischer,die räumen hier mit System die Buhnenfelder ab.Ich bin eigentlich froh,daß ich noch die alte Zeit erleben durfte,eine Zeit in der man auch als Angler hier noch Natur zum Anfassen hatte.Es ist im Endefekt sicher richtig das in der heutigen Zeit nicht Hinz und Kunz mit dem Auto direkt am Wasser parkt und Wiesen durch Campidioten platt gemacht werden.Ich werd aber trotzdem das Gefühl nicht los,das man die Angler an sich in manchen Regionen doch einwenig zu stark beschneidet.Wink
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#2
Hallo Uwe,

schöne Fotos, auch ein bisschen zum Schmunzeln. Da kommen bei mir ähnliche Erinnerungen hoch...auch wenn nicht von der Oder... An meiner alten "Lieblings-Nachtangelstelle" stand erst die Mauer, dann konnte man dort super angeln (als sie weg war) und jetzt stehen da Einfamilienhäuser, die auch 'ne Mauer bis ans Wasser habenRolleyes Dafür kann man jetzt aber den Blinker gegen die Wand knallen, denn bis an die Mauer darf man nun ranWinknudge Wer auf dem Foto bist du denn? Ich tippe mal auf den rechts, der den Aal in der linken Hand hältWink

Gruß
Wassermann
Gruß
Wassermann

Miteinander diskutieren ist besser, als gegeneinander.
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#3
Es ist schon traurig, wenn man die Entwicklung mancher Gewässer so sieht. Hab vieles von dem nicht mehr miterlebt, aber wenn man so die Geschichten älterer Angler hört, stimmt einen das mit Blick auf die heutigen Verhältnisse nicht gerade postiv.
Komisch ist auch: Früher gabs viel weniger Gesetze mit den Angler gegängelt wurden und trotzdem war mehr Fisch in den Gewässern.
Petri Heil wünscht Veit!

Und immer dran denken:
Nicht jeder Fisch muss in die Pfanne!
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#4
:Hallo,jetzt muß ich mal lächeln Toungue,rechts und links vom Bild stehen meine Jungs mein guter Wassermann.Nun zu Veit:Ich bin der Meinung das uns im Laufe der Jahre etwas die Butter vom Brot genommen wurde.Vieleicht wurde bei manchen Sachen auch etwas Blauäugig mit der Materie Angeln,Sportfischerei umgegangen und Schuld ist man jetzt selbst.Nur mal als Bsp.:Wir hatten im Kreis um 1985 noch eine große Anzahl an kleinen Gewässern die unter Hege verschiedener Jugendgruppen waren.Diese Gewässer wurden in vielen Stunden gepflegt und Artgerecht besetzt.Jedes Jahr wurde ein ordentlicher Schilfschnitt durchgeführt,um eine Verlandung zu verhindern.Plötzlich ein paar Jahre später,entdeckten Vogelschützer das sich viele Arten von Singvögeln dort wohl fühlten und rums,Artenschutzgebiet,:Betreten Verboten!Heute existiert dieses "Gewässer"nur noch als Schilfklumpen ohne Wasser in der Landschaft!Das dort noch die Vögel leben,die zum Sperren führten ,ist zweifelhaft.Neustes Bsp.:Gewässer im Raum Grimma,15ha,Jahrzehnte ein Top Sportgewässer und beliebtes Naherholungsziel für viele Menschen,zum Naturschutzgebiet erklärt!Vogelschützer stellten bei Beobachtungen fest das zum Teil große Welse dem Wassergeflügel nachstellten,Angler zu doof zum Angeln?Nö,Angler schon seit Jahren keine Möglichkeit dort richtig zu angeln,da schon 70% des Gewässers durch "Eule"gesperrt!Ich denk mal,noch rund zehn Jahre und auch das Gewässer ist um die Hälfte kleiner,daß Raubfischproblem bleibt.Und sind wir doch mal ehrlich,ich hab noch keinen Vogelschützer gesehn,der ein Gewässer pflegt und hegt.So könnte man das Endlos weiter führen und kommt eh nicht weiter,irgendwie beist sich hier was.Jeder Mensch sollte es sich zur Aufgabe machen unsere Natur zu Schützen und zu Erhalten,aber dazu gehört auch Pflege und Hege.Fauna und Flora live zu erleben ist doch einfach das Wahre.Fischer und Jäger gibt es seit Beginn der Menschheit,die Kamerafeteschisten und Ökofreaks kahmen später!Wink
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#5
Naja, nicht immer sind die Vogelschützer schuld. Kleine Geschichte: Mir ist ein Beispiel bekannt, bei dem ein großer Naturschutzverein EU-Fördergelder bekommen hat (oder bekommen soll), um ein Vorhaben an einem Gewässer zu verwirklichen. Dieser Naturschutzverein hat nichts gegen Angler. Die Angler, die das Fischereirecht an dem Gewässer gepachtet haben, sind ja selbst anerkannte Naturschützer und ab und zu hilft man sich auch gegenseitig. Die Bedingungen für die Fördergelder sind von der EU nun aber so gestellt, dass das Gewässer für einen Zeitraum von mehreren Jahren nicht beangelt werden darf. Die Maßnahme hat nichts mit Fischbesatz zu tun, und der Naturschutzverein würde die Angler auch gerne weiter angeln lassen, da die Maßnahmen davon nicht beeinträchtigt werden. Würde man die Angler weiter angeln lassen, so würden aber die Fördergelder gestrichen oder gar im Nachhinein zurückgefordert werden. Das kann sich auch ein großer Naturschutzverein nicht leisten, da er ja abhängig von Fördergeldern ist und dies evtl. sogar Auswirkungen auf künftige Fördergeldzuweisungen hätte. Ihr seht, worauf ich hinaus will? Da die Angler den Pachtvertrag logischerweise langfristig abgeschlossen haben, weil das allgemein üblich ist und man das Gewässer ja auch hegt und pflegt, haben die Angler natürlich weiterhin die gleichen Kosten zu tragen. Soweit ich informiert bin, wird dieses Gewässer in naher Zukunft daher nur als Aufzuchtgewässer genutzt werden. So sind dann auch die EU-Fördergeldauflagen erfüllt, weil ja niemand dort die Angel auswirft. Wann kommt eigentlich das erste Bürokratieabbaugesetz auf EU-Ebene?WillhabenAngle

Gruß
Wassermann
Gruß
Wassermann

Miteinander diskutieren ist besser, als gegeneinander.
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