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Einflüsse vom Mond auf das Fressverhalten
#1
Hallo Leute

Als ich heute mal Fangbuch wiedermal ausgewertet habe
(Sehr interessant), da sind mir einige Sachen aufgefallen.
Unter anderem die Wirkung vom Mond auf die Fressphasen und auf die Fresslust.

Möchte hier meine Erkenntnis erst zu einem späteren Zeitpunkt kund tun.

Mich würde einfach mal interessieren, ob ihr auch solche Erfahrungen sammeln konntet?

Ich finde es recht verblüffend und werde mich nächstes Jahr auch etwas mehr nach den Mondeinflüssen richten

ok. In diesem Sinne haut in die Tasten und lasst was interessantes zusammenkommen

gruß fisherTagundtschuess
Miteinander diskutieren ist besser, als gegeneinander.
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#2
Hi Fisher,

willst wohl deine Erkenntnisse mal wieder für dich behalten - Ich sag nur "Spezial"Wink

So, hier mal meine Erkenntnisse:

Am Tag habe ich noch keinen großen Unterschied feststellen können oder auch nicht darauf geachtet(?).
Nachts habe ich bei Vollmond durchschnittlich besser gefangen als sonst. Besonders beim Aal ist mir das aufgefallen, aber auch andere Fische haben dann etwas besser gebissen, z.B. Brassen, Hechte, Kaulbarsche - von Flussbarschen kann ich das leider nicht behaupten (komisch, nicht?). Dieses Jahr war ich aber kein einziges Mal "richtig" Nachtangeln, nur sehr früh oder sehr spät...oder auch mitten am Tage, und kann nicht mit aktuell gültigen Ergebnissen dienen. Ich bin ans Wasser, wenn ich Zeit hatte und da konnte ich keine Rücksicht auf den Mond nehmen.

Das ist bei mir also eher als subjektive Empfindung einzustufen, da ich vorwiegend bei Vollmond auf Aal gegangen bin und man mit der Zeit einen "rosigen Blick" bekommt. Ich denke, ihr versteht, was ich damit meine. Das eine verzerrt die Statistik, das andere das objektive UrteilsvermögenWink

Gruß
Wassermann
Gruß
Wassermann

Miteinander diskutieren ist besser, als gegeneinander.
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#3
Also eigene Erfahrungen habe ich als "Anfänger" noch keine gemacht...

Aber ich habe es schon oft gehört und gelesen, dass im Hinblick auf Zander, Hecht oder Karpfen wahre Sternstunden erlebt wurden.

Auf Aal sollte es ja eher schlecht gehen... aber das kommt sicher auch auf das Gewässer drauf an...

gruß jo
Eat- Sleep- Go Fishing!
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#4
Beim durchsehen meiner Angelzeitschriften, kam mir ein Artikel von Dietmar Isaisch in die Hände, worin er das Beißverhalten des Zanders unter beachtung der Mondphasen beschreibt. Dabei veröffentlichte er die folgende Statistik:

Grundlage waren 100 Großzander von über 90 cm einschließlich 8 über 100 cm. Er wertete die seine Fänge der Jahre 2000 bis 2006 aus.

Hier die Daten:
Neumond: 8 Zander
zunehmend 1. Viertel 18 Zander
zunehmend 2. Viertel 21 Zander
Vollmond 8 Zander
abnehmend 3. Viertel 33 Zander
abnehmend 4. Viertel 12 Zander
Gott mit dir, du land der Bayern, deutsche Erde, Vaterland! Über deinen weiten Gauen ruhe seine Segenshand! Er behüte deine Fluren, schirme deiner Städte Bau und erhalte dir die Farben seines Himmels, weiß und blau!
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#5
Hmmm...diese Auflistung habe ich auch gesehen, aber ich halte nicht viel davon.
Ich glaube nicht daran, daß der Mond eine derartige Auswirkung auf das Fressverhalten der Fische hat.
Seine Auflistung sagt nichts über Wasserstände, Wassertemperaturen, Luftdruck usw.
Ich denke mal, daß diese Faktoren unmittelbarer in das Fressverhalten eingreifen.
Wenn ich nur an den Luftdruck denke, der sich schließlich auch unter Wasser bemerkbar macht (Gesamtdruck auf den Fisch = Summe aus Wasserdruck und Luftdruck).
Betrachtet man sich nun den Fisch mit seinen inneren Organen, bleibt das Augenmerk auf der Schwimmblase hängen.
Ein gasgefüllter Beutel mitten im Fisch, welcher unmittelbar auf Gesamtdruckschwankungen reagiert.
Weniger Druck von außen = Volumenvergrößerung
Mehr Druck von außen = Volumenverringerung
Ich denke, daß dieser Parameter weitaus relevanter ist als die Mondphase, aber darüber kann man sich streiten Wink

Es ist allerdings nur verständlich, daß man dem Mond solche Beeinflussungen zutraut, schließlich bewegt er ganze Meere hin und her und auch die "Mondsüchtigen" unter den Menschen lassen sich nicht wegdiskutieren...welche allerdings nur eine klitzekleine Minderheit der Bevölkerung stellen.
Ob man sich und sein Angelverhalten den Erkenntnissen des Autor anpasst, bleibt jedem selbst überlassen...schließlich kann auch der Glaube Berge versetzen...sagt man.
Dietmar Isaiasch gilt zwar als der Zanderpapst, aber was heisst das schon?
Hätten wir die Zeit und seine Möglichkeiten, könnte jeder soweit kommen Wink
Nur weil die Klugen immer nachgeben, regieren die Dummen die Welt.
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#6
Der Mond ist ein leidiges Thema. So richtig ist es mir immernoch nicht gelungen eindeutige Schlüsse zu ziehen.
Aale habe ich allerdings bei Vollmond meisten sehr schlecht gefangen zumindest im Fluss. Man muss dann gezielt nach Stellen suchen, die durch Bäume oder Sträucher beschattet werden.
Es scheint so, dass nicht der Mond ansich die Aale stört sondern mehr das helle Licht bei Vollmond. Oft war es so, dass die Aale gebissen haben solange der Mond nicht direkt aufs Wasser geschienen hat, als dies aber dann der Fall war, hörte das Beißen mit einem Schlag auf.
Friedfische hingegen beißen bei Vollmond sehr gut, vorallem ein nächtlicher Schleienansitz ist dann lohnenswert.
Bei Hechtangeln hat der Mond meiner Meinung nach keinen großen Einfluss, auch nachts nicht (auch wenn jetzt vielleicht mancher überrascht ist: Ich fange tatsächlich viele Hechte in der Nacht).
Bei Zanderangeln ist der Einfluss des Mondes sehr gewässerabhängig. Meine beiden größten Zander im vergangenen Jahr habe ich allerdings nachts bei (Fast-)Vollmond gefangen. Sinnvoll ist es bei nachts Vollmond einen Versuch mit flachlaufenden Wobblern auf Zander zu starten, die am besten noch schwarz angemalt sind, das funktioniert unter diesen Bedingungen besonders gut. Allerdings habe ich auch mit Gummifisch schon einige Vollmond-Zander gefangen.
Andererseits habe ich auch schon erlebt, dass bei Vollmond während einer guten Beißphase, die über mehrere Wochen ging genau an den beiden Vollmond-Tagen kein Zander gebissen hat, die tage davor und danach waren hingegen gut.
Ein genaues Urteil ob der Mond sich positiv oder negativ auf das Zanderbeißen auswirkt kann ich darum nicht bilden.
Petri Heil wünscht Veit!

Und immer dran denken:
Nicht jeder Fisch muss in die Pfanne!
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