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Gift tötet Kleinlebewesen
#1
Hallo,
unter dem folgenden Link wurde über Giftfunde in der Wiese berichtet und dem daraus folgenden Sterben von Kleinlebewesen in der Wiese unterhalb von Zell bis Brombach.

http://www.badische-zeitung.de/kreis-loe...-der-wiese

Interessanterweise soll es zu keiner Beeinträchtigung des Fischbestandes gekommen sein.
Für mich stellt sich aber die Frage wie geht es weiter wenn die Nährtiere fehlen!

Ebenfalls verwunderlich ist, dass das ganze bereits im Sommer aufgetaucht sein soll, aber jetzt erst bekannt gegeben wurde.
Auch verhalten sich die betroffenen Angelvereine sehr ruhig, bei dem doch recht brisanten Thema.

Was sagt ihr dazu?

Gruß Gast
Gott mit dir, du land der Bayern, deutsche Erde, Vaterland! Über deinen weiten Gauen ruhe seine Segenshand! Er behüte deine Fluren, schirme deiner Städte Bau und erhalte dir die Farben seines Himmels, weiß und blau!
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#2
Ich denke unter dem Aspekt dass keine Schadstoffe nachgewiesen werden konnten und dem beruhigenten Schlusssatz "Die Wiederbesiedelung erfolgt durch Drift aus dem Gewässeroberlauf und intakten Seitengewässern, sowie durch Insektenflug und Eiablage", scheint die Welt vorerst wieder in Ordnung zu sein!

Gruss aus dem Kandertal (hier starben des öfteren nicht nur die Kleinlebewesen sondern auch alle Fische!)

Hans
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#3
Hallo Jungs,

ich bin auch erst mal erschrocken und war auch verwundert das von den Vereinen bis jetzt noch keine Reaktionen kamen!
Aber wie Heri schon erwähnt hat wird sich die Neubesiedlung relativ schnell vollziehen wenn nicht wieder ein Giftstoff eingeleitet wird!
Die Fische wandern in dieser Zeit in die futterreicheren Regionen ab und kehren danach auch wieder zurück.

Gruß Martin
Wenn ich ne´n (Schluch-) See seh, brauch ich kein Meer mehr!
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#4
Es geht doch was!!!
http://www.badische-zeitung.de/schopfhei...derbeleben

Gruss Hans
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#5
Ja mit Bruno Imbery ist da ein sehr en­ga­gierter Petrijünger am Werk der sich auch hier in Weil schon sehr für den Rhein eingesetzt hat!
Bin wirklich mal gespannt ob da ein Jahr (das ja seit der vermuteten Einleitung schon ca. zur Hälfte verstrichen ist) ausreicht um die Wiese in diesem Bereich wiederzubeleben?!
Da wir, die Angelfreunde Wiesental, gemeinsam mit dem ASV Schönau das dortige Wieselos ab diesem Jahr bewirtschaften und befischen werden, werde auch ich mich wieder mehr mit der Gewässerbiologie der Wiese beschäftigen.
Allein schon deswegen werde ich dieses Thema weiterhin mit Interesse verfolgen!

Gruß Martin
Wenn ich ne´n (Schluch-) See seh, brauch ich kein Meer mehr!
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#6
Hallo,

ehrlich gesagt bezweifle ich, dass ein Jahr zur Regeneration eines Flusses reicht.
Ich denke mehr als eine Tendenz lässt sich in dieser Zeit nicht feststellen. Für die Entwicklung spielen ja auch die Witterung, Jahreszeit eine wesentliche Rolle.

Gruß Gast
Gott mit dir, du land der Bayern, deutsche Erde, Vaterland! Über deinen weiten Gauen ruhe seine Segenshand! Er behüte deine Fluren, schirme deiner Städte Bau und erhalte dir die Farben seines Himmels, weiß und blau!
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#7
Auch das noch!!!
Eingeschleppter Parasit bedroht Europäische Aaale!

http://www.aargauerzeitung.ch/leben/fors...-128754105

Gruss Hans
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#8
Hallo,

böse Sache, aber ich sehe es als Folge der immer weiter fortschreitenden Globalisierung. Immer mehr Güter kommen von wo weis wo her. Was in den Transportbehältern, Verpackungen etc. sonst noch mitkommt beachtet bzw. weis keiner so genau.

Ich nenne als Bsp. das Eschensterben in Süddeutschland, hir sind die Bäume durch einen asiatischen Pilz bedroht. Mittlerweile sind 80% der Bestände schwer geschädigt.

Und so gibt es noch einige Beispiele.

Gruß Gast
Gott mit dir, du land der Bayern, deutsche Erde, Vaterland! Über deinen weiten Gauen ruhe seine Segenshand! Er behüte deine Fluren, schirme deiner Städte Bau und erhalte dir die Farben seines Himmels, weiß und blau!
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