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Angeln mit kunstködern
#1
Hallo Bordgemeinde hab da mal nen interresanten bericht gefunden!

Ich habe es natürlich auch nicht unversucht gelassen ein paar Räuber am Rhein mit schillernden Kunstködern zu überlisten ...

Es war ein etwas verregneter Mitte-September Tag. Ich fuhr zusammen mit meinem Bruder Dennis zu jener Stelle die mir bereits mehrere Male von meinem Arbeitskollegen und Angelkumpanen empfohlen wurde - der Hafenauslauf des Winterhafens in Mainz. Er meinte oftmals zu mir ich solle es mal mit einem kleinen Spinner direkt im und am Auslauf des Hafenbeckens versuchen, dort tummeln sich massig Raubfische da durch das An- und Ablegen der Boote ständig neues Futter und Kleinstlebewesen unterwasser aufgewirbelt werden, was viele verschiedene Fischarten (und folglich auch Raubfische) zum Fressen anlockt.

Am Angelplatz angekommen (ca. 18 Uhr) sah und hörte ich bereits die ersten lauten und wilden Jagten kapitaler Fische, es folgte ein ''Schlag'' nach dem anderen - das Wasser hat an dieser Stelle wahrlich ''gekocht''. Nach genauem hinsehen erkannte ich es - es war ein ganzer Schwarm kapitaler Rapfen ! - Ich wartete nicht lange und warf meine Spinnrute bestückt mit einem kleinen silbernen Spinner genau an die Stellen wo die Schläge passierten, doch es Biss gar nichts ... Zum Teil kam ich mir sogar verhöhnt vor, da die grossen Rapfen genau dort auf die Wasseroberfläche ''klatschten'' wo sich direkt mein Spinner befand. Es schien so als würde mein Köder die Räuber gar nicht zu interessieren - so ging das stundenlang, ich konnte die Fische zwar sehen aber absolut kein Biss ... Doch ich ließ mich nicht entmutigen. Die Abenddämmerung brach ein und ich versuchte es wieder mit einigen Würfen parallel zu nahegelegenen Ufer, und siehe da ein erster stärkerer Biss, die leichte Spinnrute krümmte sich und ein heisser Drill begann. Nach einigen wilden Fluchtversuchen konnte ich einen 16 cm grossen Barsch an Land ziehen. Die Freude war gross und ich schöpfte wieder neuen Mut. Einige Würfe später erhielt ich einen weiteren ruckartigen Biss, doch diesmal war der Drill ein wenig schwerer und schleppender - ich war sehr erstaunt was ich am Ende an meinem Spinner vorfand, es war ein 35 cm großer Hecht der meinen Drilling fast komplett geschluckt hat Wink

--> Das Fangergenis dieses schönen Septembertages: 6 kleine bis mittelgroße Barsche + 1 Hecht
Fazit: Leider durfte ich an diesem Tag den grossen Rapfen bei Rauben lediglich zuschauen - doch im Großen und Ganzen habe ich den Spass am Spinnfischen am Rhein für mich entdeckt, und ich kann es jedem Angler wirklich weiterempfehlen es einmal auf Raubfisch an den vielen Hot-Spots des Rheins wie z.B.: Häfen, Altarme, Buhnen, Warmwasser-Ausläufe von Kraftwerken etc. zu versuchen. Sie werden vom schönen Natur-Panorama und vom grossen Fisch- und Artenreichtum des grössten Flusses Deutschlands begeistert sein !!!

Jetzt meine frage an euch: an was lags das der kerle tags über keinen biss hatte ??? den die fische waren ja deutlich da ?!? ich vermute das lag an der köder farbe oder führung !
WAS SAGT IHR ???

BicMäc alter blumberger was sagscht ??
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#2
Hi leute um missverständnise zu vermeiden hier ne kleine erleuterung
dieser bericht ist nicht von mir ! ich hab ihn beim stöbern im internet gefunden !

http://www.rhein-angeln.de/raubfisch_spinnfischen.htm

so nen kleinen Hecht hätte ich wieder freigesetzt.
Ich wollte wissen warum der Typ der da Geangelt hat Tagsüber keinen biss hatte
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#3
Warum tagsüber nix gebissen hat? Schwierig zu beantworten.

Dafür kann es viele Gründe gegeben haben.
Vielleicht hat der Köder (Spinner) nicht ins Beuteschema der Rapfen gepasst, es war vermutlich zu viel natürliche Nahrung im Wasser, Eventuell hätte der Autor des Berichts mal den Köder wechseln sollen, usw..
In den (Spät)Sommermonaten ist die Dämmerung immer eine Gute Zeit zum Fischen. Das Wasser ist sehr warm und die Fische tagsüber träge. Teilweise haben sich die Fische auf eine Nahrung eingeschossen. Alles andere wird verschmäht.
Ich habe ähnliche Situationen schon sehr häufig erlebt. Vor allem bei Barschen kann man dieses Verhalten sehr häufig beobachten. Im Sommer fressen die Fische meist die kleinen Brutfische, die zur dieser Jahreszeit massenweise in den Gewässern vorkommen. Es ist nicht so einfach genau so ein Brutfischchen perfekt zu imitieren.
Ich bin kein Rapfenspezi aber ich habe schon oft gehört, dass Rapfen auch sehr launisch sein können und sehr selektiv fressen.

Das gehört zum Fischen dazu, deshalb ist das Spinnfischen auch so reizvoll. Würden die Fische immer beissen, wäre es zu einfach und damit auch langweiligWink
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