Themabewertung:
  • 1 Bewertung(en) - 4 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Forellenangeln
#1
Moin moin liebe Angelfreunde  Bittelesen

Zur zeit gehe ich sehr oft  Forellenangeln meist leider ohne erfolg -.-
Dies ist der Teich an dem ich Angel : www.Angelteich-Klein-Labenz.de
Nun frage ich euch ob ihr mit einen bestimmten Angelsystem oder köder einen guten fang bzw gute Erfahrungen gemacht habt. Für Radschläge und Tipps zum Forellenangeln würde ich sehr dankbar sein.

mfg Christian Angler
Zitieren
#2
Hallo Christian,

an den Forellenteich gehe ich meist mit der Spinnrute. Dann heißt es ausprobieren: Einfach mal verschiedene Spinner (in Größe und Farbe) ausprobieren. Irgendwann findest du einen auf den es häufiger "knallt". Ich bevorzuge Spinner mit roter oder orangener Perle oder einem "Puschel" am Ende - Das kann aber auch Einbildung seinWink Wichtig ist jedoch, dass er schön sauber rotiert, so dass die Forelle aufmerksam wird.

Ansonsten gilt auch: Am Teich mit Teich (sorry: Teig). Den (Fertig-)Teig so formen, dass ersich am Haken dreht, auswerfen und langsam einholen(Wirbel zw. Vorfach und Hauptschnur nicht vergessen).

Ansonsten kommt auch Flugangeln in Frage, da kenne ich mich aber nicht sonderlich gut aus. Das lässt man sich mal zeigen (Angelkollege oder ein Flifi-Kurs) und dann macht man das mit hoffentlich steigendem Erfolg. Da braucht man aber neben Wurftalent/-übung auch Beobachtungsgabe.

Ansonsten beißen Forellen auch auf Wurm. Das würde ich aber nur am eich machen, wenn du alle Fische mitnehmen musst. Forelle auf Wurm löst bei mir immer so ein bisschen Grummeln im Magen aus (das ist jetzt nicht kulinarisch gemeint). Der Wurm wird oft sehr tief geschluckt.

Fliege, Spinner und Forellenteig solltest du mal probieren.

Noch ein Tipp: Ist der Teich sehr groß und die Forellen stehen in der Mitte oder am nicht zugänglichen Ufer gegenüber, dann versuche es mit einer Sbirulino-Montage. Der Sbiro bringt den Spinner oder den Teig schön weit raus und sollte dann bei der Köderführung möglichst wenig stören.

Gruß
Wassermann
Gruß
Wassermann

Miteinander diskutieren ist besser, als gegeneinander.
Zitieren
#3
hi also ich fange forellen immer mit wurm maden oder mehlwürmer forellenteig wird zwar auch gerne genommen aber ich habe die erfahrung gemacht das dieser nur bei neu eingesetzten fischen wirkung zeigt
Zitieren
#4
Mein Top Köder auf Forellen sind Fischstreifen (fetzen)
Einfach von einem Köder einen streifen herausschneiden so ca. 3 cm .

Damit habe ich auch die Forelle gefangen siehe mein Bild .

Aber auch Tebomaden sind sehr fänig zwar nicht gerade Billig aber sehr gut.
Natürlich gehen auch Würmer und Maden !

Einen Tipp habe ich noch für dich, wenn du auf Forellen gehst und sie nicht so richtig beiessen wollen .
Dann einfach den Köder langsam zu dir herziehen das hat einen besonderen reiz auf die Forelle und sie beißt schnell zu bevor der Köder abhaut.Winknudge

Wirkt besonders gut im Fliessgewässer !
Zitieren
#5
Danke für die antworten... ich habe gestern mal die Tebomaden als köder verwendet hatte sogar erfolg, 2 forellen gingen mir an den haken. Zu später zeit hatte ich forellenteig (weiß) als köder verwendet auch mit erfolg. ( eine forelle). Mir ist aufgefallen das die forellen ihre beißzeit haben mal ist 2 stunden nix und dann kommen sie in scharen. Morgendämmerung und abenddämmerung ist klar das sie da auf jagt sind aber am tag ist das echt komisch mal 1-2 Stunden ruhe und dann für 20 minuten erwachen sie zum leben und jagen. Aber nach den 20 minuten ist wieder für stunden ruhe. Ist das euch vieleicht auch schon einmal aufgefallen?
Zitieren
#6
Glückwunsch für die Fänge!

Das mit den Zeiten ist oft so. Ich habe, speziell am Zuchtteich, auch schon solche Intervalle erlebt.

Gruß
Wassermann
Gruß
Wassermann

Miteinander diskutieren ist besser, als gegeneinander.
Zitieren
#7
Hi

Na also klappt doch!

Zu deiner Frage mit den Fresszeiten.

Hier am Schluchsee sind diese auch sehr ausgeprägt.

Hier sind sie Jahreszeitabhängig. Gut die Temperaturen und der Wasserstand spielen auch noch große Rollen...

Am Schluchsee ist es in der Tat so, dass es 2 mal am Tag ca. ne Stunde beißt, dass man Angst bekommen könnte und dann auf einmal ist wieder Todenstille angesagt.

Im Herbst/Winter sind diese Phasen sehr ausgeprägt und dann kann man sagen 30 Minuten und du kannst wieder mit voller Tüte Heim gehen. Verpasst du die halbe Stunde wírst du mit großer wahrscheinlichkeit Schneider bleiben.

Fazit: Ich denke, dies ist in jedem Gewässer, manchmal mehr manchmal weniger stark ausgeprägt, der fall

gruß fisherAdios

PS: Wo bleiben die Bilder?Wink
Miteinander diskutieren ist besser, als gegeneinander.
Zitieren
#8
ich denke mal das die es gewohnt sind am zuchtteich wenn fütterzeit war das merken sich die fische und dann ist beste beisszeit
Zitieren
#9
Hallo Christian,

vielleicht habe ich hier doch noch ein paar ergänzende Tipps zum Forellenangeln.

Zunächst ist zu sagen, dass Forellen schon in Zuchtanlagen dicht an dicht stehen, also sind sie Gesellschaft gewöhnt. Dieses Verhalten legen sie zunächst auch nicht ab. Du kannst dir dieses Wissen zu nutze machen, in dem Du dort, wo Du den ersten Fisch gefangen hast, getrost den zweiten und dritten Wurf platzierst, denn dort ist auch der Rest der Mannschaft zu vermuten. Die größeren sind aber eher Einzelgänger und in tieferen Regionen zu finden.

Logischerweise sind sie aber darüberhinaus dort zu finden, wo die Bedingungen für sie am besten sind. Als wechselwarme Tiere ist die Temperatur des Wassers ein entscheidender Faktor. Dann ist der Sauerstoff wichtig, und den bindet kälteres Wasser besser. Also, am besten sind Schichten mit einer Temperatur von 12 bis 15° C .

Ausgeprägte Beißzeiten gibt es in den meisten Fällen nicht. Die Forellen sind eigentlich den ganzen Tag über aktiv, allerdings scheinen die frühen Morgenstunden besonders gut für große Fänge zu sein. Zumindest werden dann häufig Kapitale gefangen.

Ist im Sommer ein genug tiefer See in der Lage eine Sprungschicht zu bilden, halten sich die meisten Forellen auch dort auf, und steigen nur früh Morgens und spät Abends zur Nahrungsaufnahme zur Oberfläche.
Es ist aber so, dass sich an den meisten Seen eine ausgeprägte Wärmeschicht nicht bilden kann. Dann sind Einläufe und Springbrunnen die bevorzugten Plätze, weil dort eben Sauerstoff ins Wasser gelangt.
Im Winter schränken die Forellen ihre Aktivitäten deutlich ein, dann stehen sie in Bodennähe und sind nur schwer auszumachen. Untiefen, Scharkanten, Wassereinläufe und Eiskanten, bei nicht ganz geschlossener Eisdecke, sind im Winter die Hotspots.

Zum Köder ist zu sagen, dass der Angler Thomas Gebhard den Fang von 3028 Forellen ausgewertet hat.
Davon 1043 mit Forellenteig
           555 mit Maden
           487 mit Tebo-Larven  gefangen.
Den Rest teilten sich die übrigen Köder einheitlich untereinander.

Zur Methode ist zu sagen, dass Experimentierfreudigkeit sich auszahlt. Nichts muß, alles kann. (Alles natürlich in seinem Rahmen) Sowohl was die Montage, als auch die Tiefe des zu führenden Köders angeht. Ob mit Sbiro oder Schwimmermontage. Pflicht sollte der Dreifachwirbel und das 0,80 m bis 1,60 m lange Vorfach sein. Hakengröße, je nach Gegebenheit, 6er bis 12er, dünndrahtig.

Wenn die Forellen nicht beißen wollen, muss man mit dem Köder und der Tiefe experimentieren. Es gibt leider auch hier keine Faustregeln, wann was funktioniert.
Es gibt dann auch noch die Methode über dem Grund mit sinkendem Spiro zu angeln. Das geht mit Schwimmteig und hier kann man eine kleine selbstanschlagende Montage erfolgreich einsetzen.

Alles hier aufzuführen würde aber noch viel länger dauern, es gäbe da noch viel mehr zu erwähnen über Grundlagen und Methoden. Deswegen hat meine Ausführung auch keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Ist ja auch kein Wissenschaftliches Forum Winknudge

Hier an der Stelle vielleicht noch ein Link-Tipp

www.forellenteichangeln.de

  

Also, auf ein gutes Forellenfischen

Gruß Net(t)routier   Angler
Zitieren
#10
Noch ein Tipp von mir dazu:

Die in den Zuchtteichen meist anzutreffenden Regenbogenforellen sind nicht so standorttreu, wie die Bachforellen. Zwar stehen sie meist im Schwarm zusammen, aber der Schwarm wandert oft hin und her. Das ist mir auch in Zuchtteichen schon aufgefallen. Wenn nach einigen Würfen die Bisse ausbleiben, einfach mal eine andere Stelle anwerfen.

Gruß
Wassermann
Gruß
Wassermann

Miteinander diskutieren ist besser, als gegeneinander.
Zitieren


Möglicherweise verwandte Themen...
Thema Verfasser Antworten Ansichten Letzter Beitrag
  Forellenangeln an der Bach :) anglerjonny 7 10.348 20.02.2015, 11:35
Letzter Beitrag: barschflüsterer47
  Forellenangeln an der Bach Angel_Anfänger 6 10.325 20.04.2010, 19:36
Letzter Beitrag: Angel_Anfänger
  Forellenangeln mit der Mormyscka Gast 0 3.482 09.04.2010, 17:58
Letzter Beitrag: Gast

Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste