Hallo zusammen :-)
Am 31.10. war es so weit....Räuchertag!
Aale und auch ein paar Forellen warteten brav bei -18°C in der Gefriertruhe darauf,
dass sie aus der elektrischen Antarktis in die wohlige Wärme eines einfachen,
aber genialen Räucherofens wandern dürfen, wo sie dann eine schöne goldene Farbe,
aber auch eine heftige Rauchvergiftung bekommen sollten ;-)
Aber ich fange mal von Anfang an....
Einen Tag vor dem Räucherttermin setzte ich erstmal meine Räucherlauge an:
Pro Liter Wasser brauche ich folgendes:
- 70- 80g feines Salz (ganz nach Geschmack)
- 1geh. EL Kräuter der Provence getrocknet
- 1 gestr. EL italienische Kräuter
- 4 zerdrückte Wacholderbeeren
- 1 gestr.TL Knoblauchpulver oder eine halbe Zehe frischen Knoblauch
- 4 grob zerdrückte schwarze Pfefferkörner
- 4 Körner Piment
- 1 mittlere Zwiebel in dickeren Ringen
- 1 mittleres Lorbeerblatt
Alles, bis auf das Salz, wurde in einem Topf mit ca. 500-700ml Wasser aufgekocht,
mit Deckel ca. 5 Minuten köcheln gelassen und dann auf der abgeschalteten Platte abkühlen lassen.
Da ich 6 Liter Lauge ansetzen wollte, habe ich also ca. 500g feines Salz (kein Jodsalz!)
im Wasser aufgelöst und dann den abgekühlten Kräutersud zugegeben.
Gut umrühren, die gefrorenen Fische rein, darauf achten, dass alle "unter Wasser" sind (ggf. mit etwas beschweren)
und an einem kühlen Ort 8-10 Stunden (über Nacht) ziehen lassen.
Nach 2 Stunden noch einmal mit der Hand durchrühren, damit die Lauge auch
überall gleichmäßig rankommt. (Wichtig bei zusammen gefrorenen Fischen!)
Der Räuchertag!
Fische gut abspülen, bei den Aalen die Kiemen besonders reinigen/ausdrücken,
damit beim Räuchern keine hässlichen Ablaufspuren zu sehen sind.
(Geschmacklich zwar nicht von Bedeutung, aber nicht schön für das Auge.)
Fische abtrocknen, schon auf die Haken ziehen und zum Trocknen aufhängen.
Hier die "Rohware":
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So....das wars mal zum Halloween-Räuchern...hoffe, dass euch der Sabber gelaufen ist :-D :-D
Gruß
Norbert