Da Fisher meinte, er könne noch ein paar Berichte gebrauchen, habe ich mir mal ein paar Gedanken gemacht, und das hier geschrieben!
(Oke, insgesammt stecken in dem Beitrag 1 einhalb Wochen arbeit, sollte erst für meine Homepage sein)
Hier der Bericht:
Jeder, der schon einmal auf diesen Fisch geangelt hat, weiß wie schwer es sein kann, einen zu fangen.
Die Rede ist von der Meerforelle. Kein anderer Fisch, mit ausnahme dem Lachs, ist so themperamentvoll wie sie. Wer schoneinmal eine Kapitale Meerforelle an der Angel hatte, weiß wie stark sie sein können. Rasante Fluchten und wilde Sprünge sind nicht seltend.
Die Meerforelle
Die Meerforelle (lat. Salmo trutta trutta) gildet als eine der Stammformen der Forelle.
Ihre Merkmale sind der torpedoförmige, schlanke Körper und die Fettflosse.
Die Färbung kann ganz unterschiedlich, je nach Lebensort der Fische sein. Sie geht von grünlich und blau silber hin bis zu ganz leichten brauntönen.
Die Durchschnittliche Größe liegt bei 30cm bis 60cm und bis zu 3 Kilo; kapitale Fische sind weit über 80cm und sogar über 100cm groß und können über 10 Kilo wiegen.
Die Meerforelle lebt an der gesammten Meeresküste Europas, in der Nordsee und Ostsee ist sie auch bei uns zu treffen.
Meerforelle
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Wenn man einen "Hot Spot" wie z.B. oben auf dem Bild gefunden hat, macht man zuerst 2 bis 5 Würfe vom Ufer aus. Denn nicht seltend stehen die Meerforellen in knietiefem Wasser, und man würde sie verscheuchen, wenn man ins Wasser geht. Man wirft den Köder aus, ca. 10m bis 20m, lässt wenn es geht fast nicht absinken, und ruckt den Köder schnell mit gesenkter Rutenspitze zu sich hin. So imitiert man sehr gut eine Garnele, oder einen kleinen Fisch, der durch das Wasser "hüpft".
Wenn man vom Ufer keinen Biss bekommt, geht man vorsichtig ins Wasser. Vorsichtig, zum einen, damit man keine Fische verscheucht, zum anderen, weil an sehr leicht auf Steinen ausrutschen kann, bzw. stolpern kann und es sind schon Angler in knietiefem Wasser ertrunken! Man geht also bis ca. zur Hüfte ins Wasser. Dann sollte man die Wasseroblerfläche beobachten. Ob an der Oberfläche eine Forelle steht, ob irgendwo große Steine sind, oder Strömungskanten, halt Stellen, wo sich die Meerforellen aufhalten könnten. Dann überwirft man die Stelle, zählt EINUNDSIEBZIG, ZWEIUNDSIEBZIG und DREIUNDSIEBZIG, damit der Köder absinken kann, und zieht den Köder mit gehobener Rutenspitze an sich an. Dannach einmal kurz Schnur einholen, und EINUNDSIEBZIG und ZWEIUNDSIEBZIG zählen, damit der Köder wieder absinkt. So fischt man die ganze Zeit weiter. Übrigens, sollte man nicht versuchen, den Blinker möglich weit ins ewige Meer zu schießen, sondern erst die Uferbereiche abfischen, bis man langsam das tiefe Wasser abfischt.
Und sollte doch einmal ein größerer Fisch drann sein, bitte Zeit lassen, und den Fisch so lange zu drillen bis er Müde ist. Denn nicht zu oft fängt die Meerforelle vor den Füßen noch einmal schnell an zu fliehen, bei einer zu stark eingestellten Bremse ist der Fisch schnell verloren.
Desshalb bevor man das Angeln beginnt, alles checken, Bremse nachstellen, Haken schärfen und andere Mängel beseitigen.
Wenn man dies alles einhält, steht dem Fisch nichts mehr im Wege!
Viel Spaß und Petri Heil!
Gruß, Jochen