Hallo Leute,
ich wollte dieses Jahr meine gefangenen Rotaugen filetieren, gut würzen, in Paniermehl wenden und recht dunkel durchbraten.
Anschließend sollen die Filets in Gläser gegeben werden und mit einem Essigsud überdeckt 5 Wochen reifen. Meine Frage hierzu an euch:
Hat jemand von euch eine Idee, wie lange so zubereitete
Fische haltbar sind?
Hier mal das ganze Rezept:
Rotaugen oder andere Weißfische putzen, waschen, filetieren, kräftig würzen, in Paniermehl wenden und in Öl kräftig anbraten (dunkelbraun).
Der Sud wird folgendermaßen vorbereitet: 2 Liter Wasser, etwas Lauch, 2 Karotten, Zwiebeln, Sellerie, 2 Lorbeerblätter, 1 EL Wacholderbeeren, 1 El Senfkörner, 2 TL Salz, 2 EL Gemüsebrühe, 0,25 Liter 25%ige Essigessenz. Das Ganze aufkochen, abkühlen lassen und absieben.
Das Einkochen geht folgendermaßen von statten: Saubere Einmachgläser noch einmal mit kochendem Wasser ausschwenken, Fische dicht einfüllen, dazwischen je nach Geschmack fein geschnittene Zwiebelringe, Paprika, Pepperoni, Gurken, Karotten, etc.. 1 TL Zucker darüber geben, mit dem Sud übergießen, so dass der Sud ca.2 cm über den Fischen steht, Gläser verschließen, im Einkochautomat bei 60° 1 Std. sterilisieren, abkühlen lassen, mindestens 5-6 Wochen stehen lassen. Das Fischfleisch bleibt dabei sehr fest und die kleinen Gräten lösen sich völlig auf. Der Sud ist am Anfang extrem sauer aber die Säure wird durch den Kalk der Gräten komplett neutralisiert also eher etwas mehr Essigessenz zufügen. Der Geschmack ist etwa wie Brathering, nur dass Rotauge Brasse und CO wesentlich festeres Fleisch und mehr Geschmack haben.
Das Rezept hört sich finde ich echt lecker an was sagt ihr dazu...
Und Vor allem wie lange ist das haltbar? nicht dass ich mir da die Mühe mache und dutzende Gläser fülle, welche ich anschließend wegkippen kann.
Gruß Andi
--------------------------
*edit: Rezept wurde nachgekocht und in eine Videoanleitung transferiert. Wie heißt es so schön: Wir können alles außer Hochdeutsch.
Aber dennoch wollte ich es euch nicht vorenthalten:
Teil 1
Teil 2
Gruß Fisher