Jedem Zanderangler wird dieser Artikel neue Erkenntnisse bescheren. Der Autor geht hierbei auf die wichtigsten Gegebenheiten
des Zanderangelns ein. Seine Erfahrung und sein Können werden von zahlreichen Bildern unterstützt.
Der Wandel vieler deutscher Flüsse, vom naturnahen Ökosystem zur industriellen Wasserstraße, hat vielen Fischarten geschadet, einige andere kommen mit den veränderten Bedingungen hingegen gut klar. Einer davon ist der Zander. Zusätzlicher Besatz hat dafür gesorgt, dass sich die Stachelritter vielerorts gegen den Hecht durchgesetzt haben.
Vor allem in sehr trüben Flüssen, stehen die Chancen für die erfolgreiche Zanderjagd daher sehr gut. Doch auch an klareren Gewässerabschnitten lassen sich die Glasaugen gut fangen, jedoch sollte man seine anglerische Aktivität dort eher in die Dämmerungs- und Nachtstunden verlagern und auf natürliche Köderfarben setzen.
Fluss ist aber nicht gleich Fluss. Während an großen Strömen wie Elbe, Rhein, Weser und Oder größtenteils Buhnen die Flussufer säumen, welche allen Arten vom Fischen einen günstigen Lebensraum bieten, besitzen kleinere und mittelgroße Flüsse - wie beispielsweise mein Hausgewässer Saale - oft über viele Kilometer strukturlose, möglicherweise sogar begradigte, Uferzonen, an denen sich der Zanderfang mitunter recht schwierig darstellt.
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Zwar nimmt es einige Zeit in Anspruch die fängigen Buhnen zu finden, kennt man sie aber erst einmal, so wird man dort auch regelmäßige Zandererfolge verbuchen können. Auf einer längeren Buhnenstrecke sind es vor allem die ersten und die letzten zwei bis drei Buhnen, die man länger beangeln sollte. Verfügen diese über einen kiesigen Untergrund und sind nicht zu flach, so kann man fast sicher sein, dass sich dort Zander aufhalten. Tagsüber sollte man hauptsächlich vom Buhnenkopf aus die Strömungskante zum Hauptstrom mit Gummifisch beangeln, bei trübem Wetter oder nachts, lohnt es sich jedoch auch den Buhnenkessel intensiver zu befischen, wobei neben den Gummiködern auch Wobbler einen Versuch wert sind.
Ein Augenmerk sollte man auch auf Buhnen richten, die sich von den übrigen unterscheiden, weil sie beispielsweise besonders tief oder groß sind, egal welche Position sie in der Buhnenstrecke einnehmen.
Autor: Veit (Copyright liegt vor)