In diesem Artikel gibt der Autor erste Instruktionen und Einführungstipps in die Materie des Dropshotten. Mit Hilfe detailierter Bilder
gelingt es ihm, auch komplizierte Sachverhalte vereinfacht darzustellen.
Auch wenn nicht immer alles Neue auch gleich noch besser ist, als Altbewährtes: Etwas auszuprobieren
lohnt sich immer; und wenn’s nur um den Spaß am Experimentieren geht.
Diesen Monat deshalb einige Ideen zu einer, bei uns noch eher neuen Art der Fischerei auf Räuber, dem „Dropshotting“.
Bei der Drop Shot Fischerei wird mit einer einfachen, aber ausgeklügelten Montage mit Einzelhaken und Gewicht am Schnurende,
ähnlich unserer klassischen Hegenenfischerei, vertikal gefischt. Besonders Barsche, aber auch Hecht, Zander und Forelle lassen sich
auf diese Weise aus der Reserve locken.
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Spezielle Drop Shot Ruten sind kurz und einteilig mit einer relativ sensiblen Spitze und einem harten Rückgrat. Gefischt wird
klassischerweise senkrecht mit dem Blei auf dem Boden aufliegend. Die Rute wird nur soweit gehoben und gesenkt, dass sich der Köder
verführerisch bewegt, ohne dass das Blei vom Boden abhebt, also je nach Abstand zwischen Gewicht und Köder nur wenige Zentimeter.
Im Freiwasser ist die Drop Shot Montage ebenfalls erfolgreich und das Ganze kann auch geworfen und schräg gefischt werden.
Werfen Sie aus und lassen Sie die Montage mit geöffnetem Schnurbügel absinken. Wenn das Gewicht am Grund angekommen
ist, nehmen Sie die lose Schnur auf. Versuchen Sie nun, dem Köder nur durch Zittern oder leichtes Bewegen der Rutenspitze Leben zu verleihen,
ohne dass sich das Gewicht wesentlich bewegt. Nehmen Sie nach einiger Zeit 1-2m Schnur auf und wiederholen Sie den Vorgang,
bis die Montage schließlich neu ausgeworfen werden muss.
Probieren geht über Studieren! Viel Spaß und „Petri Heil“!
Autor: Hebeisen Fishing (Copyright liegt vor)