daß ich erst heute auf Deinen Beitrag antworte, aber ich war die letzten 2 Wochen ziemlich beschäftigt.
Ich bin schon der Meinung, daß man auch auf die Finger der Öffentlichen Hand mal kräftig draufhauen kann. Schließlich sind es auch Behörden, die der Fischerei entsprechende Auflagen machen und nicht auf den finaziellen Aspekt der Betroffenen achten.
Viel schlimmer finde ich aber noch, daß durch solche Rücksichtslosigkeit der ganze Idealismus der Sportfischer mit Füßen getreten wird. Ich habe das hier am Beispiel eines Jagdrevieres aktuell beobachten können, daß altgediente und bewährte Pächter einfach keine Lust mehr hatten.
Ich denke schon, daß es da entsprechende gesetzliche Grundlagen gibt, wo man anwenden kann. Das Problem wird im nötigen Rechtsbeistand liegen, der garantiert nicht billig ist und für den Fall sicher auch nicht einfach zu finden.
Weiter kann so ein Fall sehr lange dauern, bis man zum Ziel kommt.
Ich finde es aber gut von Euch, daß Ihr mal die br1eit1e Öffentlichkeit über die Zusammenhänge aufklärt. Ich denke nur so läßt sich was bewegen, braucht aber einen langen Atem.
Gruß Gast
Gott mit dir, du land der Bayern, deutsche Erde, Vaterland! Über deinen weiten Gauen ruhe seine Segenshand! Er behüte deine Fluren, schirme deiner Städte Bau und erhalte dir die Farben seines Himmels, weiß und blau!
Mit dem Rechtsbeistand ist das ganz einfach.
Als Angelsportverein ist man dem LFV angeschlossen. Dieser stellt den Vereinen Kostenlos !! einen Rechtsanwalt im Streitfall zur Verfügung.
Unser besonderes Glück ist es, daß auch die IG Elz, welcher wir ebenfalls angehören diesen Service ebenfalls anbietet da wir als Mitglieder über unsere Beiträge die entsprechenden Versicherungen mitbezahlen.
Aktueller Stand:
Es fließt nun endlich wieder Wasser im Kanal (Normalstand).
Wir arbeiten derzeit mit Hochdruck an einer Schadensersatzforderung welche wir unbedingt noch dieses Jahr stellen möchten.
Diese wird sämtliche Fischsterben der letzten 2 Jahre umfassen.
Der Kanal ist momentan fast Fischleer. Vereinzelt wandern nun Fische wieder aus der Elz in den Kanal um zu laichen allerdings wird dieser Nachwuchs wenig Chancen haben groß zu werden da die Nährtiere ebenfalls fehlen.
Viele Grüße Stefan
09.10.2008, 08:28 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 09.10.2008 11:47 von Maro67.)
mit Sicherheit werden die Nährtiere das Gewässer rasch wieder aus den damit verbundenen Gewässern (Elz) bevölkern, da in diesem Fall ja keine Vergiftung stattgefunden hat, die eine Bevölkerung des Bodensubstrates wesentlich mehr verzögern oder gar verhindern würde.
Zudem reagieren Fische auf mangelndes Nahrungsvorkommen mit Abwandern in angeschlossene Gewässer, sofern dies möglich ist.
Bei Brutfischen ist dies allerdings meist nicht der Fall, wobei diese sich aber wiederum hauptsächlich von Plankton, bzw Zooplankton ernähren, das sich sehr schnell wieder ansiedelt und auch in "Restpfützen" teilweise überlebt hat.
Ihr werdet überrascht sein, wie schnell die Natur sich in diesem Fall wieder regeneriert, was die Nährtiere, aber auch Fische aus den angrenzenden Gewässern angeht.
Ich habe dies selbst schon mehrfach in vergleichbaren Gewässern (Kleine Wiese und deren Kanäle bei Schopfheim) beobachten können, die ich als Gewässerwart betreut habe.
Die seltenen Bachneunaugen werden natürlich wesentlich länger für die Regenerierung des Bestandes brauchen!
Gruß Martin
PS: Feine Sache das mit dem Rechtsanwalt vom LFV, der hatte mit unseren Anliegen auch schon genug Arbeit!
Wenn ich ne´n (Schluch-) See seh, brauch ich kein Meer mehr!
... Graphit- und Teflonspray Verschleiß an den Steckverbindungen von Angelruten vorbeugt?
Information
Das A&A-Anglerforum zeigt sich in neuem Gewand. Administrator Enrico alias Wassermann überarbeitete den kompletten Webauftritt. "Es war sehr viel Arbeit, die neuen Funktionen des A&As benutzerfreundlich zu programmieren und benötigte einiges an
Zeit" so Enrico. Das neue Konzept wurde zusammen
mit Andreas und dem gesamten A&A-Team ausgearbeitet.
"Mit diesen Neuerungen hoffen wir, das A&A für seine Besucher noch attraktiver gestaltet zu haben" erklärte Andreas mit einem Grinsen im Gesicht. Die kommende Zeit wird zeigen, ob sich die Arbeit gelohnt hat. Andreas betont: "Ich bin sehr zufrieden und möchte mich bei dem gesamten Team für Ihren Einsatz bedanken". Nachdem die Mitgliedermarke von 500 durchbrochen wurde, strebt das A&A-Team nun die 1000er-Marke an.