Hi Andi
Ein Sonderheft der Zeitschrift "BLINKER" befasst sich sehr anschaulich
mit diesem Thema und ist empfehlenswert als Lektüre!
Für eine "Heimpräparation" haste dir ne ganze Menge vorgenommen!
Problem ist dabei, unter anderem, die Fettfreimachung des Objektes.
Verbeliebndes fett wird recht schnell braun, unansehnlich und fängt an mit riechen (Ranzigwerdung)
Du musst da also mit mit ordentlichen chemischen Geschützen ran.
Da gehören Formalin-Lösung (Verdacht der Krebserregung, giftig), Ethanol (leicht entzündlich) und Aceton (leicht entzündlich) dazu.
Der persönliche Gesundheitsschutz ist zu beachten!
Hinzu kommen als "Hardware" Utensilien, die einer chirurgischen Praxis in kaum etwas nachstehen.
Skalpell, Schaber, Haken, scharfe Löffel usw....
Ich hatte mich auch schon damit in der Theorie beschäftigt, habe dann aber für mich
beschlossen, daß es den Aufwand nicht wert ist.
Außerdem ist eine gute Kamera und ein gut in Szene gesetzter Fang
die bessere und auch anschaulichere Alternative.
Ein schönes Poster ist auch die pflegeleichtere Art einen fang für die
Nachwelt zu erhalten und zu dokumentieren.
Selbstpräparate müssen auch im Nachhinein noch gepflegt und überarbeitet werden.
Gruß
Norbert